Systemische StrukturAufstellungen

Die Ganzheitliche Sichtweise von Aufstellungsarbeit

Die ganzheitliche Sichtweise von Aufstellungsarbeit - wie ich sie anwende - begründet sich auf den Ansätzen von:

  • Systemischer Struktur-Aufstellungsarbeit nach Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer. Dieser Ansatz ist lösungsorientiert und bietet zahlreiche Aufstellungsformate an, die es ermöglichen, mit dem spezifischen Problem eines Ratsuchenden sehr gezielt zu arbeiten. Ziel dieser Aufstellungsarbeit ist es, die Ressourcen des Ratsuchenden zu aktivieren, sodass er sich im aufgestellten System dem gewünschten Ziel nähern kann.
  • In Integralen Organisations-und Strukturaufstellungen IOSA wurde dieser Ansatz von Rolf Lutterbeck weiterentwickelt und um den integralen Ansatz von Ken Wilber, der einen neuen theoretischen Rahmen für die systemische Erfassung der Welt bietet, erweitert.

Meine eigener Ansatz

Ganzheitliche Systemische Beratung und Aufstellungsarbeit

 

Ich orientiere mich bei meiner Arbeit an den Zielen und dem Menschenbild der humanistischen Psychologie, insbesondere nach Carl Rogers (Klientenzentrierter Gesprächstherapie).

 

 

Fragen "Was ist der Mensch?"  oder "Was macht das Wesen des Menschen aus?" haben mich schon sehr früh durch Schicksalsschläge in der Familie beschäftigt. Durch meine Berufstätigkeit in verschiedenen Heilberufen und meiner langjährigen Hospizarbeit bin ich weiterhin mit diesem Fragen konfrontiert worden. Dies hat die Entwicklung eines Menschenbildes gefördert hat, welches sich an den Zielen der humanistischen Psychologie orientiert.

 

 

Nach der Theorie von Carl Rogers  (Klientenzentrierte Psychotherapie) tendiert der Mensch dazu, in Richtung größerer Reife, Bereicherung des Lebens und Verantwortlichkeit sich selbst und anderen gegenüber, zu wachsen (Selbstverwirklichung). Psychische Probleme werden als blockierte oder fehlgeleitete Entfaltung des individuellen Selbst angesehen.

 

 

Die personenzentrierte Psychologie stellt sich die Frage, welche Bedingungen notwendig sind, um individuelles Wachstum zu fördern. Diese sind:

 

  • Nicht wertendes einfühlendes Verstehen
  • Innere Haltung der Achtung und emotionaler Wärme
  • Echtheit, aufrichtig und wahrhaftig (Ohne Fassade)

 


Ganzheitliche Strukturaufstellung

An dieser Theorie anlehnend, stelle ich bei den ganzheitlichen Strukturaufstellungen neben der klassischen Methode der systemischen Strukturaufstellungen, die intrapersonelle Beziehung zwischen dem Ich und dem eigenen Selbst in den Vordergrund.

 

 

Der innere Dialog zwischen dem ich und dem Selbst ermöglicht eine Anbindung an die Urkraft in uns, die immer gegenwärtig ist, immer zur Verfügung steht und uns nährt. Diese Erfahrung ermöglicht es uns, eine intrapersonelle Beziehung zu unserem Selbst aufzubauen, die uns hilft und stärkt.

 

 

Die Aktivierung des Selbstsystems ermöglicht das Fühlen der aktuellen Bedürfnisse und Werte, sowie das Erspüren zukünftiger Möglichkeiten der Selbstentwicklung. Schwierige Emotionen können mit der gesammelten Lebenserfahrung in Kontakt gebracht werden. Sie müssen nicht mehr abgewehrt, sondern können daher als Erfahrung integriert werden. Somit steigt die Offenheit für Erfahrung und Wachstum wird möglich.